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Arno Stern:

Arno Stern ist der Begründer des Ausdrucksmalens und des "Mal-Ortes". Der Mal-Ort ist ein geschützter Raum, ausgestattet mit wandhohen Pappelholzwänden, an denen große Bögen Papier befestigt werden. Das Herzstück des gut ausgeleuchteten Raumes ist der Farbpalettentisch mit 18 Farben. Diesen sind jeweils zwei Pinselgrößen zugeordnet, die zum Mal-Spiel einladen. Arno Stern entdeckte über die Jahre, dass es eine bildliche Ursprache gibt, die in jedem Menschen überall auf der Welt angelegt ist. Er fand heraus, dass sich bestimmte Bildelemente in allen Ländern der Welt gleichen. Dieses Wissen über die "organische Erinnerung" wird mittlerweile auch von Neurobiologen (z.B. Gerald Hüther) bestätigt. Arno Stern beobachtete, dass der geschützte Raum, in dem sich nichts verändert, das friedliche Nebeneinander der Malenden, tiefe Versenkung ermöglicht. Er stellte fest, dass dadurch, dass das Bild weder kritisiert noch gedeutet wurde, die Kinder und Erwachsenen sich entspannen ließen und beide eine große Selbstachtung entwickelten. Arno Stern ist überzeugt, dass der Malprozess heilende Wirkung hat, Sicherheit gibt und die Kreativität wieder in Fluß bringt.

Die Malbegleiterin:

  • sorgt dafür, dass der Malort immer im gleichen einladenden Zustand vorzufinden ist.
  • heftet die großen weißen Bögen an die Wand, wäscht Pinsel aus, füllt Farben auf, kümmert sich um das Versetzen der Reißnägel, hilft beim Mischen, beseitigt Tropfen und unterstützt dort, wo es erwünscht ist.
  • hilft weiter und macht Mut

Der Malort und die Materialien:

  • ist ein wohliger Ort, der Geborgenheit ausstrahlt und es erleichtert, in den Malfluss zu kommen.
  • die Papierstärke ermöglicht es, auch mit Kleister zu arbeiten, die Farben wieder anzulösen und in mehreren Farbschichten zu arbeiten.
  • der Malort ist lichtdurchflutet und ermöglicht den Malenden ungestört von äußeren Einflüssen, sich der eigenen Malspur zu widmen.

ICH KANN NICHT MALEN!


Wieso Ausdrucksmalen?

  • weil es bedeutet sich Zeit zum Malen zu nehmen und sich dem Alltagstrott zu entziehen.
  • weil es ermutigt, zu seinem ureigenen Ausdruck zu stehen und damit zu sich selbst.
  • weil ein Abtauchen und Entfalten gelingt, wenn wir uns von der Freude leiten lassen, mit den Farben zu spielen, eine Lieblingsfarbe zu probieren, Farben zu mischen, laufen zu lassen, wieder aufzunehmen, oder Kleister und Farbe großzügig mit den Händen zu verteilen.
  • weil "nur" kreativ zu sein und nichts produzieren zu müssen eine tiefe Freude gibt.
  • weil wir das Handwerk dadurch erlernen, dass wir probieren, durch Offenheit, durch aufmerksames Tun und durch das Schulen der Wahrnehmung.
  • weil es ein Übungsweg ist, den inneren Kritiker, der den Malfluss stört, immer wieder zu überwinden, d.h. „ ihn in die Wüste zu schicken “.
  • weil es uns die Chance gibt, unsere angeborenen Talente und unser Potential wiederzuentdecken, oder auch zu entwickeln.
  • weil das Malen selbst eine heilsame Wirkung haben kann, entspannt und stärkt.
also, einfach mutig sein und sich unbeschwert dem Malspiel hingeben, um sich zu wundern:

ICH KANN JA MALEN!

Ziele speziell in der Arbeit mit Kindern:

  • Stärken des Selbstvertrauens 
  • Fördern von Ausdauer und Konzentration
  • Lösen von Spannungen
  • Entwicklung der Motorik, Feinmotorik und der Koordination
  • Fördern der Sozialkompetenz
"Jeder Mensch kann malen."
Arno Stern